Der junge Filmemacher Daniel Kammerer hat ein Video von mir als Malerin und Mensch produziert. Die Musik, die für einen guten Film bedeutender ist, als man denkt, hat mein Sohn Paul eigens dafür gemacht. Ich möchte beiden jungen Männern danken für ihre einfühlsame Arbeit. Ich denke, dass es ein sehr schönes persönliches Video geworden ist. Das liegt sicher auch daran, dass Paul meine Seele kennt und Daniel, als Pauls Freund, schon ab dem Alter von 11 Jahren  immer wieder bei uns am Tisch saß, viele Tage und Nächte bei uns verbracht hat – also auch einen persönlichen Bezug zu mir hat. Dass das Video authentisch geworden ist, liegt sicher am Vertrauensvorschuss aber letztlich an der Kreativität von Daniel und Paul. Ihnen wünsche ich den Erfolg, den sie verdienen. Paul ist ein extrem phantasievoller, musikalischer und energiegeladener Drummer und Daniel bringt alles mit, was es braucht, um gute Filme zu machen. Einen geschärften Blick, kreativen Verstand, und den nötigen emotionalen Tiefgang um Fragmente zu einem stimmigen Ganzen zusammen zu fügen.
Ich war mir unsicher, ob das gelingen kann, in gut 7 Minuten etwas Komplexes darzustellen. Natürlich ist Vieles nicht gesagt. Aber vielleicht ist das auch gar nicht notwendig. Ich lasse viel lieber meine Bilder sprechen. Auf jeden Fall ist Daniel und Paul ein authentischer Blick in meine Welt gelungen und dafür danke ich ihnen. 
Und ich danke auch meiner Tochter Marlen, die mir eine gute Bilderkritikerin ist,  Kataloge und Bücher gestaltet und meine Arbeiten fotografiert. Was auch immer sie gestaltend anfasst, es wird gut und besonders. Und wenn ich schon beim Danken bin, danke ich auch meinem Mann, Gerhard Pflugfelder, der mich dabei unterstützt, ausreichend Zeit für meine Arbeit zu haben und der mit kraftvoller und gleichzeitig sensibler Hand wunderbare Holzobjekte drechselt.

Zu einem Blogeintrag hat es im September nicht gereicht. Viele Ausstellungstermine standen und stehen an.
Mit Rüdiger Safranskis Buch zur Romantik bin ich schon eine Weile durch. Es war unglaublich spannend, brilliant geschrieben und ich werde sicher in der Zukunft hier noch einmal darauf eingehen. Denn das Fazit ist: Ohne das Romantische kommen wir nicht aus, es gehört zu einer lebendigen Kultur.

So viel für heute.