Marlis Albrecht Bilder

Ich möchte nicht den Wald oder die Menschen malen,
sondern vielmehr das Geheimnis, das sie umgibt.

Marlis Albrecht benutzt in ihren Werken die Werkstoffe Bienenwachs und Pigmente und drückt damit seit inzwischen über 25 Jahren ihre malerischen Intentionen aus. Sie beobachtete Prozesse, entwickelte eigene Arbeitstechniken und ergänzte experimentelle Komponenten, wie z.B. Fäden, welche sie in ihren filigranen Frauendarstellungen verwendet. Albrechts Arbeiten ist ein gänzliches Einlassen auf das Material,  ein Vordringen in immer tiefere Schichten.

Katrin Vera Jobe

 

Mit Wachs zu arbeiten ist eine besondere Herausforderung. Man muss das wirklich wollen, Gründe dafür haben. Ich will in meiner Arbeit den Abstand zum Unbekannten verringern und ihn gleichzeitig wahren. Diesen Widerspruch vermag das Wachs aufzulösen. Es lenkt das Licht nach innen, lässt durchblicken, ohne bloß zu legen.

Als ich nach Jahren des Suchens meinen Werkstoff entdeckt hatte, entstanden zunächst drei Werkgruppen: mit einzelnen, mit zwei und mit mehreren Menschen.

Im Jahr 2008 kam ein weiteres großes Thema hinzu. Ich begann meine „Walden“-Reihe. Erinnerte und erfühlte Situationen in der Natur werden dabei malerisch beschrieben. 

Bei allem, was ich in meinen Bildern darstelle, möchte ich eine aus Raum und Zeit gelöste Präsenz spürbar machen.